Rainbowflash und queere Hochschultage

Hallo ihr Lieben,

am Donnerstag, den 17. Mai ist der International Day Against HOmophobia, kurz; IDAHO. Hierzu gibt es einen Flashmob auf dem Hamburger Rathausmarkt:

Nimm teil am weltweiten Rainbow Flashmob 2012:

- schreib deine Botschaft gegen Homophobie auf

- lass sie mit einem Luftballon am 17.Mai fliegen auf dem Hamburger Rathausmarkt 18:30-19:30

Auf unseren queeren Hochschultagen werden wir zudem eine Soli-Aktion für die Baltic Pride mit einer Videoaktion auf dem Campus starten. Weitere Veranstaltungen während der queeren Hochschultage findet ihr auf dem entsprechenden Link hier auf der Seite.

Euer Queer Referat

 

 

 

Termine für das Sommersemester

So, meine Lieben, es ist soweit: nach der ersten Semesterwoche stehen die Termine für unsere Veranstaltungen endgültig fest:

  • Montags 18:00 Riot Grrrl Hamburg Stammtisch
  • Dienstags 16:00 – 19:00 Bibliotheksöffnungszeiten
  • Dienstags Ab 19:30 Spieleabend im Referat
  • Mittwochs 14:00 – 17:00 SM-Café (Tee, Halsband, Kekse)
  • Mittwochs 19:00 – 21:00 Ringvorlesung “Jenseits der Geschlechtergrenzen” der AG Queer Studies
  • Donnerstags 19:30 Queer Cinema (Treffen 19:30, Filmstart 20:00 s.t.)
  • Freitags Ab 10:00 Brunch
  • Jeden 1. Mittwoch Ab 21:30 Warm-Up – die Party vor der Party. Chillen und feiern im Referat und gegen 24:00 zum Tanzen ins kir
  • Jeden 3. Freitag Ab 21:00 Girls‘ Night Out – Triff die Mädels im Referat und später geht’s gemeinsam zu MisShapes (im Ue&G)

Aufruf zur Demo gegen das Gesetz in St. Petersburg

Der LSVD Hamburg, QUEERAMNESTY, die russischsprachige LGBT-Vereinigung Deutschlands „QUARTEERA“ (Berlin), das lesbisch-schwule Menschenrechtsfilmfestival Side by Side (St. Petersburg), „Rainbow Association“ (Moskau), die Hirschfeld-Eddy-Stiftung und der Lesben- und Schwulenverband (LSVD) rufen auf zur Demonstration vor der russischen Botschaft in Hamburg.

Termin: Dienstag, 28.02.2012, 16.00 Uhr Ort: vor dem Generalkonsulat der Russischen Föderation in Hamburg, Am Feenteich 20, 22085 Hamburg

Am Mittwoch, 29.02.2012, will das St. Petersburger Stadtparlament endgültig einen Gesetzentwurf verabschieden, der die „Propagierung“ von Homosexualität unter Strafe stellt. Damit würden die Bürgerrechte von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender praktisch außer Kraft gesetzt. Jedes Eintreten für Toleranz und Gleichberechtigung, jedes offene Auftreten von Lesben und Schwulen wären damit verboten.

Der Gesetzentwurf wurde von der Regierungspartei Vereintes Russland eingebracht, der Partei von Präsident Dmitrij Medwedew und Ministerpräsident Wladimir Putin. In erster und zweiter Lesung stimmte die Mehrheit der Abgeordneten trotz nationaler und internationaler Proteste dem Gesetzentwurf bereits zu. Als Begründung für das antidemokratische Zensur- und Knebelgesetz wird der Schutz von Minderjährigen vorgeschoben.

Wir protestieren gegen diese menschenrechtswidrige und menschenverachtende Politik. Das Gesetz schürt Homophobie und Vorurteile und ist ein Anschlag auf die Menschenrechte. Es richtet sich gegen die Arbeit von Bürgerrechtsorganisationen und zielt darauf ab, die stärker werdende Bürgerrechtsbewegung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern in Russland mundtot zu machen.

Das Vorhaben widerspricht russischem Recht und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte. Ähnliche Gesetze wurden bereits in den Regionen Rjasan und Archangelsk umgesetzt. Es besteht Anlass zu der Befürchtung, dass die Regierungspartei Vereintes Russland ein solches Gesetz auch auf Bundesebene durchsetzen will. Damit würde ganz offen der Menschenrechtsschutz für Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender in Russland praktisch abgeschafft.

Russland ist Mitglied im Europarat und somit an die Europäische Menschenrechtskonvention (EMRK) gebunden, die die Meinungs-, Versammlungs- und Vereinigungsfreiheit sowie das Verbot der Diskriminierung garantiert.

http://hamburg.lsvd.de/

Queere-Hochschulwoche Planungstreffen

Hallo ihr lieben Menschen,

wie einige von euch bereits erfahren haben, wollen wir im nächsten Semester eine Queere- Hochschulwoche auf die Beine stellen, Mit Workshops, ner kleinen Ausstellung, Vorträgen, künstlerischem und viel queerem Spaß!

Da ihr den ein oder anderen Beitrag daran beisteuern wolltet, verkünde ich euch hiermit, dass wir uns am 20.02.2012 zur weiteren Planung und genaueren Aufgabenverteilung, wer macht wann wie was, möchte noch was tun, etc.

um 13:00 Uhr im Referat treffen.

 

Hilferuf zur Frauen*Vollversammlung

*ACHTUNG ACHTUNG!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!*

Hallo liebe Menschen,

Wir brauche eure Unterstützung.

Ihr habt euch bestimmt schon gefragt, wo die stine Mail bleibt.

Auf Nachfrage erhielten wir heute um 17:30 folgende Antwort vom Unipräsidium:*”**Die Einladung zu Vollversammlungen einzelner Gruppen können nicht genehmigt werden.”*

Was soll man dazu sagen?

Nach einer übertrieben langen Diskussion wurde sowohl im Stupa, als auch in der AStA Sitzung der Verschickung der stine Mail zugestimmt.

Nun stellt sich das Unipräsidium quer.

Und das weniger als 48 Stunden vor der geplanten VV.

Das heißt viele Frauen werden nicht benachrichtigt, dass eine sie betreffende VV stattfinden wird.

Wir haben noch einen Tag um dies zu ändern.

Also bleibt uns folgendes zu tun:

* die VV in Veranstaltungen thematisieren

* diese Nachricht über alle Verteiler_Innen schicken

* die Einladung ausdrucken und im Fachbereich verteilen

* im Knallhart (Von-Melle-Park 9) vorbeikommen. Hier liegen Materialien für Mobikrams.

* Transpis malen und aufhängen

* Flyer in den Mensen verteilen

Ihr könnt auch einfach so im Knallhart vorbei kommen. Wir freuen uns über Vernetzung und Solidarität. Für Vorschläge zur weiteren Mobilisierung und Öffentlichmachung dieses Undings sind wir offen.

Treffen Mittwoch 16:00 Uhr im Knallhart am Tresen. Empowerment: Meinungsaustausch, Infoaustausch, was bisher geschah, Ideensammlung zum weiteren Vorgehen, Struktur der VV. Wir werden uns einen ruhigen Raum zum diskutieren suchen.

Mit wütenden Grüßen

Nuria, Laura und Franzi

Aufruf zur studentischen Frauen*vollversammlung

Uniweite, studentische Frauen*vollversammlung am 19.Januar 2012 von 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr, Anna-Siemsens-Hörsaal (VMP 8 )

Machst Du Dir häufiger Gedanken darüber, ob Deine Kleidung zu aufreizend ist?

Hast Du auch schon auf einen Beitrag von Dir im Seminar den Kommentar “Typisch Frau!” gehört?

Hast Du mehr männliche Lehrende als weibliche Lehrende in Deinen Lehrveranstaltungen?

Bist Du schon mal gefragt worden, ob du Tutorin werden willst?

Sind in Deinem Seminar mehr Frauen als Männer, und trotzdem scheint die Diskussion männlich dominiert?

Wirst du aufgrund deines “Genders” bevorzugt, weil du ja “nur” eine Frau* bist? Stimmst Du Dein Studium jetzt schon auf die Familienplanung ab?

Bist Du mit alle dem alleine? Wir meinen, nein.

Auch heute noch sind wir von einer Gleichbehandlung sehr weit entfernt. Mit der strukturellen Diskriminierung wollen wir uns auseinandersetzen und dagegen etwas unternehmen. Dafür gilt es, sich zusammenzuschließen.

Dazu laden wir ein: uniweite, studentische Frauen*vollversammlung am 19.01.2012, 14.00 Uhr bis 16.00 Uhr, Anna-Siemens-Hörsaal (VMP 8 ) Menschen, die aufgrund ihrer weiblichen Geschlechtszuschreibung diskriminiert werden, sind herzlich willkommen.

Vorgeschlagene Tagesordnung:

- Warum ist eingeladen worden?

- Selbstorganisation von Frauen*? Vorstellung möglicher Organisationsformen von Frauen*

- Diskussion

- Weiteres Vorgehen Offene Projektgruppe Frauen*referat i.A. Frauen*AG i.A.

Referat für Gleichstellung Antidiskriminierung und Internationales i.A. Hinweis: Dir sollten aus der Teilnahme an der Frauen*vollversammlung keine Nachtteile entstehen. Zur der Frauen*vollversammlung wird offiziell eingeladen. Sprich mit Deinen Lehrenden, sonst komm zu uns und wir suchen gemeinsam nach einer Lösung.

Glühwein……schmeckt auch noch nach Weihnachten!

 

Weil der Winter lang ist, und du am 29.12 sicher auch noch frierst,

schenkt das Queer-Referat der Uni Hamburg am 29.12 zwischen 17

und 22 Uhr Glühwein auf der Winter Pride aus. Die Winterpride findet

ihr auf dem Parkplatz Kirchenallee/Ecke Lange Reihe. Gratis zum

Glühwein bekommt ihr tolle Stimmung. :)

 

Pro Frauen*Referat – Stellungnahme

2008 hat der damalige AStA das FrauenLesbenTrans* Referat unter sehr unrühmlichen Verhältnissen abgeschafft. Nun soll es eine Neugründung eines solchen Referates geben, wofür sich einige Frauen* aktiv und mit viel Arbeit einsetzen. Aufgrund der fehlenden oder vollkommen am Thema vorbei gehenden Argumentation des jetzigen AStA gegen ein solches Referat scheint uns ein solches auch noch dringender nötig als ohnehin schon, um die Reflexion über Frauen*-Unterdrückung, strukturelle Benachteiligungen und Feminismus an der Uni Hamburg wieder aufleben zu lassen.

Wir, das teilautonome Queer Referat haben uns nie gegen diese Gründung aufgelehnt. Es gab allerdings in den letzten Gremien-Sitzungen (d.h. StuPa und AStA) einige Vorfälle, die es leider ermöglichten, dies so zu interpretieren. Seit einer längeren Zeit setzten sich die drei teilautonomen Referate; Internationalismus-Referat/Ausländerreferat (jetzt Referat für Internationale Studierende), Referat für behinderte und chronisch kranke Studierende, und das Queer; dafür ein, in die Satzung des Studierendenparlaments aufgenommen zu werden. In der Satzung zu stehen hat den enormen Vorteil, nicht noch einmal so etwas wie die einfache Absetzung eines Referates durch eine AStA-Koalition, erleben zu müssen. Es stimmt also insofern, dass die Referate damit auch kontinuierlich ihre Position und ihre finanzielle Unterstützung gesichert haben.

Nun gab es zahlreiche Versuche, die teilautonomen Referate aus machtpolitischen Interessen gegeneinander auszuspielen. So wurde die Drohkulisse aufgebaut, die Koalition stimme komplett gegen die Satzungsänderung, wenn diese nun vier teilautonome Referate - also auch das Frauen*Ref – enthielte. Auch eine evtl. Drohung, dass dann jeweils weniger Finanzmittel für die einzelnen teilautonomen Referate zur Verfügung stünden, muss dem AStA verantwortet werden und das darf und soll nicht zur Spaltung der Solidaritätsstrukturen unter den teilautonomen Referaten führen. Unser Referent hat sich in den Gremien für die Satzungsänderung mit drei teilautonomen Referaten stark gemacht, was vermutlich als eine Stimme gegen das Frauen*Ref gedeutet wurde.

Die Satzungsänderung hat inzwischen stattgefunden und beinhaltet die drei oben genannten Referate. Da bereits die Gründung eines Frauen*Referates behindert wurde ist dieses (noch) nicht in der Satzung. Nachdem die Satzungsänderung der Verfassten Studierendenschaft nun aber mit einer 2/3 Mehrheit des Studierendenparlaments beschlossen wurde, gibt es jetzt den Vorteil, dass für die Eingliederung weiterer Referate in die Satzung nur noch eine 2/3 Mehrheit der anwesenden Parlamentarier*Innen benötigt wird. Hier sehen wir eine deutliche Chance für die Gründung und Aufnahme eines Frauen*Referates. Und genau dafür setzen wir uns auch ein! Wir setzen uns dafür ein, dass das Frauen*Referat gegründet wird, weitere Sachmittel und (wieder) einen eigenen Raum bekommt. 1.000 Euro für Sachmittel gibt es bereits für eine Frauen AG, die sich auf den Frauen*vollversammlungen gegründet hat. Diese sind vom Haushalt her beim Queer-Referat angesiedelt, damit das Geld vom AStA nicht für andere Sachen ausgegeben werden kann. Der Etat des Queer-Referats wurde daher um genau diesen Betrag erhöht. Um eine einseitige Fixierung auf ein (selbst teilautonomes) Referat zu vermeiden, liegt die Verwaltung der Finanzen und die organisatorische Verantwortung der AG Frauen vorübergehend bei einer weiblichen Projektkraft aus dem (ebenfalls teilautonomen) Referat für Behinderte und chronisch Kranke Studierende.

Äußerungen, dass wir uns gegen ein Frauen*Referat positionieren würden, haben uns alle sehr getroffen, weil das nie so war, nie so gedacht wurde und auch nicht so sein soll! Wir halten im Gegenteil ein Frauen*Referat für dringend notwendig, um oben genannten Tendenzen kritisch gegenüberzustehen, und helfen dabei auch mit den uns möglichen Mitteln und Stimmen.

Es wird in Zukunft noch stärker darum gehen müssen, spalterische Versuche frühzeitig zu bemerken und die Solidarität untereinander weiter zu stärken.

Bei Fragen stehen wir euch gerne zur Verfügung.

Euer Queer-Referat

Es weihnachtet sehr.

Advent, Advent,…….

Das Queer-Referat möchte die “besinnliche” Zeit nutzen um eine kleine Weihnachtsfeier zu veranstalten. Zu der ihr alle eingeladen seid. Am 13.12.2011 um 18.00 Uhr geht’s im Queer Referat der Uni Hamburg (von-Melle-Park 5) los. Es wird einen Schokobrunnen, etwas Glühwein und viele lustige Spiele geben.

Natürlich wird auch “geschrottwichtelt”, d.h. ihr bringt irgendwelchen Nippes und/oder Tinnef mit, welche*r dann durch ein Los den Besitzer wechselt. :)

 

Wir freuen uns auf euch!

 

eure Weihnachtselfchen

Jen & Öni

Vielen dank für einen gelungenen 1. Dezember!

Dank der “Hamburger AIDS Hilfe” und “Hein & Fiete” war unser Stand ein voller Erfolg. Die Welt ist ein kleines bisschen sicherer und aufgeklärter. Vielen Dank an dieser Stelle für die bereitgestellten Materialien (Kondome, Flyer, etc.) und ein großes Dankeschön an die fleißigen Helfer*innen.